Benedikt Stockebrand
Diplom-Informatiker
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IT-Architektur

Damit eine IT-Umgebung wirtschaftlich ist und bleibt, muss sie immer wieder an veränderte Anforderungen und neu verfügbare Technologien angepasst werden.

Die Architektur guter Umgebungen berücksichtigt das schon im Voraus und erlaubt eine ständige Anpassung und Aktualisierung mit minimalem Aufwand.

Von der Analyse zur Strategie

Als unvoreingenommener Außenstehender erstelle ich mit meinen Kunden eine Bestandsaufnahme der existierenden Umgebungen einerseits und der aktuellen und absehbaren Anforderungen andererseits.

Beide gleiche ich im zweiten Schritt miteinander ab, um daraus unmittelbar sinnvolle Änderungen abzuleiten.

Analog zu einer Risikomatrix, wie sie im Risikomanagement benutzt wird, entwickle ich weiter eine Liste zu erwartender Veränderungen, prophylaktischer Maßnahmen um deren Auswirkungen zu minimieren, messbarer Indikatoren, mit denen sich diese Veränderungen rechtzeitig erkenne lassen und Maßnahmenvorschlägen, mit denen der Kunde dann auf diese Indikationen reagieren kann.

Auch bei Umgebungen, die neu aufgebaut werden, hat sich dieses Vorgehen in der Vergangenheit bewährt; dabei fallen nur die Bestandsaufnahme der existierenden Umgebung, und damit die bisher gesammelten Erfahrungen, weg.

Die drei Meta-Kriterien

Die Wirtschaftlichkeit von IT-Umgebungen wird wesentlich von drei grundlegenden Faktoren bestimmt: von der Effizienz im Regelbetrieb, der Zuverlässigkeit im Sinne des Risikomanagements und der Nachhaltigkeit als der langfristigen wirtschaftlichen Produktivität.

Wachstum und IT-Infrastruktur

In wachsenden, gut konzipierten IT-Umgebungen kann man immer wieder beobachten, dass die Infrastruktur nicht in dem Maß wächst wie die Umgebung insgesamt.

Nach meiner Erfahung typische Indikatoren für diese Situation sind ein überlastetes Backup, ein unzureichendes Monitoring, unterdimensionierte Klima- und Notstromsysteme und ein zunehmend an seine Grenzen stoßendes Netzwerk.

IT-Architektur und -Organisation

IT-Architektur und -Organisation werden in vielen Fällen, schon aus Gründen der Unternehmensstruktur, weitgehend getrennt voneinander betrachtet.

So nachvollziehbar diese Trennung auch ist, sind die Verflechtungen zwischen beiden doch so eng, dass eine Umgebung erst dann wirtschaftlich funkioniert, wenn beide sauber aufeinander abgestimmt sind.

Ressourcen

Zu den Teilaspekten Bestandsaufnahme, Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit habe ich in der Vergangenheit mehrfach Vorträge gehalten, zu denen ich teilweise auch Manuskripte geschrieben und zum Download verfügbar gemacht habe:

Nach dem Boom: Ein Gesundheits-Check für IT-Systeme. Deutsch English
(GUUG Frühjahrsfachgespräch, 2003)

Building Large IT Systems. English
(sage@GUUG Frankfurt, 2002)

Zuverlässigkeit vor, hinter, unter und über dem Cluster. Deutsch
(GUUG Uptimes, 2005)

Zukünftige Pläne

Für die – fernere – Zukunft trage ich mich mit dem Gedanken, über die Themen IT-Architektur und -Organisation ein weiteres Buch zu schreiben.

© 2003—2013 Benedikt Stockebrand[2013-12-20 14:25:52 UTC]